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Silber - Wettcke
  Silber - Wettcke  
 

INVESTIGATIV - PRESSESTIMMEN


Die Autoren Christoph Silber und Thorsten Wettcke haben fürwahr einen sensationellen Tatort geschrieben, sie zeigen uns ein Sittengemälde über Politik, Justiz und Presse, bei dem nicht nur Insidern ein berühmter Mafiafall aus Hamburg und Geschichten aus Berlin und Sachsen in den Sinn kommen. Das Schlimmste, so zeigen sie uns, hat längst gesiegt.
FAZ


Nach einigen schwachen Tatorten aus Hamburg ist „Investigativ“ endlich mal ein großer Wurf (Drehbuch: Christoph Silber und Thorsten Wettcke) (…) Endlich mal ein Tatort, der hält, was die Ein-
schaltquoten der ARD-Reihe versprechen. Über sieben Millionen Zuschauer sehen den Sonntagskrimi jede Woche. Doch nur selten lohnt die Mühe und man fragt sich oft genug, was der ganze Sermon soll.
In dieser Woche ist das anders. Da wäre man schlecht beraten irgendetwas anderes zu schauen als „Investigativ“ (…) Sensationell! Einer der spannendsten Tatort-Fälle der letzten Jahre
DIE WELT


Ein ganz schön heißes Eisen, das die Autoren Christoph Silber und Thorsten Wettcke da anfassen: Ihr Drehbuch basiert auf authentischen Ereignissen, wenn auch aus verschiedenen deutschen Städten (…) Gerade weil das Drehbuch so brisant ist, konnte sich Claudia Garde bei der Inszenierung des "Tatorts" zurückhalten. Die Geschichte ist mit ihren vielen Verwicklungen, falschen Fährten und überraschenden Wendungen ohnehin derart dicht erzählt, dass man
der Handlung mit hoher Konzentration folgen muss. Und sollte es noch eines weiteren Belegs für die Qualität des Drehbuchs bedürfen: Ausnahmsweise stört es nicht, dass wieder mal mehr geredet als gehandelt wird.
BLICKPUNKT FILM


Ein bisschen Watergate und "Die Unbestechlichen", ein bisschen "Allein gegen die Mafia", alles in einem 90-Minuten-Sonntagsabend-Krimi. Der gesell-
schaftspolitisch brisante Stoff stammt von den Autoren Christoph Silber und Thorsten Wettcke,
die schon ähnliche Drehbücher für den "Tatort" verfassten und bei ihrer detaillierten Recherche in Hamburg auf durchaus reale Beispiele gestoßen sind, am denke nur an den Fall Osmani. Hochgepokert haben Autoren und Schauspieler von "Investigativ" und auf jeden Fall Aufmerksamkeit gewonnen: (…) Eigentlich hätte sich Atzorn diese Geschichte für seinen letzten Auftritt aufheben müssen - stärker könnte man kaum abtreten.
STERN.DE


Wenn dieser vorletzte Auftritt von Robert Atzorn (…) zu seinen besseren gehört, lag das vor allem am Drehbuch. Das Autoren-Duo Christoph Silber/Thorsten Wettcke hatte für "Investigativ" einen durchaus realen wie aktuellen Hintergrund aus der Hamburger Szene gewählt. Schließlich tobt hinter den Kulissen der honorigen Hansestadt seit Jahren ein zäher Rechtsstreit um zwei Brüder, die inzwischen zur Hamburger Gesellschaft zählen, obwohl ihr Einfluss und Einkommen eher zweifelhaften Quellen entspringt. Diese brisante Gemengelage zum Thema zu machen, ist einem spannend inszenierten Krimi (Regie: Claudia Garde) gut bekommen, der hübsch-hässliche Innenansichten in die Alster-Metropole gewährte.
BERLINER ZEITUNG


Endlich mal wieder ein "Tatort" von der Elbe mit einer gewissen gesellschaftspolitischen Tiefen-
schärfe. Das ist nicht verwunderlich, schließlich stammt er von den Autoren Christoph Silber und Thorsten Wettke sowie Regisseurin Claudia Garde,
die gemeinsam in der Folge "Schattenspiel" bereits in einen Abschiebeknast gegangen waren. Für "Investigativ" entwickeln sie nun zwischen Elbneubaugebiet, Trabrennbahn und Spielcasino ein komplexes Verschwörungsszenario. Durch detailgenaue Verweise auf den realen Fall Osmani - etwa auf die BND-Akten, die nicht als Beweismittel gegen die Reeperbahn-Investoren verwendet werden durften - erhält der vertrackte Krimi-Plot eine beängstigende Plausibilität. Ein dunkler kleiner Schocker aus der schönen großen HafenCity Hamburg.
TAZ



AUF DER SONNENSEITE - PRESSESTIMMEN


Der TATORT erhebt sich aus dem Sessel. Er wird nicht erst aktiv, wenn das Verbrechen geschehen ist, er ist dabei, wenn es geschieht. Cenk Batu heißt der Undercover-Ermittler, den Kurtulus mit den Drehbuchschreibern Thorsten Wettcke und Christoph Silber sowie dem Regisseur Richard Huber entwickelt hat… Im ersten Kurtulus-TATORT begegnet der Zuschauer verschütteten Tugenden der Reihe. Dazu gehört die intelligente Beschwörung menschlicher Einsamkeit, die nicht aus Schwäche, sondern aus höchster Fixierung auf die Arbeit entsteht… Die deutsche Fernsehkunst darf sich freuen.
DER SPIEGEL


An diesem Sonntagabend könnte die sogenannte Qualitätsdebatte im deutschen Fernsehen eine überraschende Wendung erleben - und das ausgerechnet durch eines der verstaubtesten Formate, das die ARD zu bieten hat. An diesem Sonntagabend wird nämlich der TATORT neu erfunden. Vielleicht wird er durch den ersten Auftritt von Ermittler Cenk Batu aber auch in seiner jetzigen Form abgeschafft. Zu erleben ist jedenfalls ein Frontalangriff auf unseren eingeschliffenen Sehgewohnheiten… Der neue Hamburger Ermittler tut eigentlich nichts, was andere TATORT-Kommissare machen. Am wenigsten ungewöhnlich ist dabei noch, dass der Neue aus Hamburg türkisch-
stämmig ist. Kurzum: Der NDR hat den Mut gehabt, die angestaubte, in nervende Klischees verfangene Serie neu zu erfinden.
DIE WELT


Gleich in seinem ersten Fall, „Auf der Sonnenseite“ (Drehbuch: Thorsten Wettcke und Christoph Silber), zeigt Batu, wie wandelbar er ist…. Der TATORT ist überall dort, wo Batu gerade ist. Nie wissen wir mehr als er; das Dickicht des Verbrechens durchdringen wir mit seinen Augen, und das ist das Großartige an dem Film.
FAZ


Der erste TATORT mit Mehmet Kurtulus revolutioniert die Krimi-Reihe. Es gibt Filme, die erneuern mit einem Schlag ein ganzes Genre. Darin erinnert "Auf der Sonnenseite" stark an "Duisburg Ruhrort" und den jungen Götz George… Die Drehbuchautoren Thorsten Wettcke und Christoph Silber entwarfen ihre Figur quer zu allen gängigen TATORT-Standards: Cenk ist der Wolf ohne Schafspelz.
BERLINER ZEITUNG


Dieser Batu ist der coolste Kommissar, der am TV-Sonntag zu sehen sein wird.
BILD


Cenk Batu hat mit den bisherigen Helden des Formats sehr wenig zu tun. Er ist türkischstämmig, er ermittelt undercover, und er ist eigentlich zu cool für die ARD… Batu rennt, schwimmt, schwitzt – die Kamera immer ganz dicht dran. Schimanski ist ein Chorknabe dagegen. Und Manfred Krug hätte seinen Sender wahrscheinlich wegen sexueller Belästigung angezeigt. Aber die Zeiten ändern sich. Selbst in der ARD.
ABENDBLATT


Der komplett neu eingerichtete Hamburger TATORT ist in jeder Hinsicht ein Quantensprung für den Quotenbringer. In gleichen Maße, wie er im Laufe der Handlung alle Kebab-Klischees hinter sich lässt, unterwandert er die altersstarre Erzählstruktur der Krimi-Reihe, die in vielen ARD-Anstalten ehrfürchtig als Patentrezept gepflegt wird, als handle es sich dabei um die Coca-Cola-Formel… Auf diese Weise stellt sich ganz nebenbei eine Mobilität und Modernität ein, die den betont urbanen TATORTEN der meisten anderen ARD-Sender abgeht. Kurz hintereinander wurden ja die Fernsehreviere in Saarbrücken, Stuttgart und Leipzig neu eingerichtet. Doch trotz Höllen-Action und Hightech-Forensik brachte man keine neuen Impulse ins TATORT-Einerlei. Am Anfang gibt es eine Leiche, zwischendurch wird gerannt und geschossen, am Ende wird der Täter präsentiert. Die Welt ist hier noch wunderbar übersichtlich. Von diesem Prinzip der Simplifizierung hat sich der Hamburger TATORT jetzt rigoros verabschiedet. Das ist umso erstaunlicher, da sich ja gerade der NDR über die letzten Jahre besonders schwer damit getan hat, eine zeitgemäße Erzählform für seinen Großstadtkrimi zu finden… Richtig gut war eigentlich nur die Atzorn-Episode "Investigativ", in der die Autoren Thorsten Wettcke und Christoph Silber geschickt die realen hanseatischen Verstrickungen zwischen Halbwelt und Honoratiorentum nachgezeichnet haben. Wettcke und Silber arbeiteten jetzt auch die Figur des Cenk Batu sowie dessen Ermittlerkosmos aus.
SPIEGEL ONLINE


Was lange währt, wird endlich cool. Mit dem neuen Hamburger TV-Kommissar Cenk Batu befreit sich Deutschlands bekannteste Krimi-Reihe von ihrer traditionellen Hölzernheit… Alt-Fans der Reihe könnten vergrätzt sein. Alle anderen werden sich freuen. Der Kurtulus-Krimi macht die Reihe moderner, glaubhafter und jünger. Nachahmung dringend empfohlen.
CICERO


Der neue TATORT ist schnell, dunkel, cool – und tut der Krimi-Reihe gut. Die Regel Nummer eins beim TATORT lautet: Vergiss die erste Folge. Die ist immer überfordert, weil jeder neue Kommissar neben der Dienstwaffe zu viel Erklärungsbedarf mit sich führt. Die erste Folge ist immer überambitioniert, weil die Ängste vor dem Start zu groß sind. Und sie ist übervorsichtig, weil man sich’s bei der Premiere mit keiner Zielgruppe verderben will. Die Folge Nummer eins beim neuen Hamburger TATORT zeigt: Vergiss die Regeln.
FOCUS


Die Revolution ist geglückt… Es gibt sie, diese seltenen, ja fast historischen Momente, in denen man vor einem tatsächlichen Neuanfang steht. Und man dieses Gefühl hat, es hat klick gemacht, da ist etwas gelungen, was man so nicht erwartet hätte. Genauso einen Moment konnte man am 26. Oktober 2008 erleben - als der neue TATORT-Kommissar Mehmet Kurtulus den Bildschirm betrat. Das lag allerdings nicht allein an dem Schauspieler. Dass es sich um den ersten türkischen Kommissar bei diesem Krimi-Evergreen handelt, wäre schon eine vermeldenswerte Tatsache, ist aber eher überfällig als sensationell… Es ist Fernsehen für die große Leinwand… Ein Hauch Qualitätskino am prominenten Sendeplatz Sonntagabend. Hier wurde eine Vision konsequent und kompromisslos durchgezogen. Kann man nur hoffen, dass dem Team und der ARD nicht der Atem ausgeht und Ermittler Cenk Batu uns noch viele magische Momente im Fernsehen beschert.
STERN


So spannend war es am Hamburger TATORT schon lange nicht mehr.
TV SPIELFILM


Wenn Mehmet Kurtulus zum ersten Mal in „Auf der Sonnenseite“ als neuer Hamburger TATORT-Kommissar Batu zu sehen ist, wird schnell klar, dass er den Krimiklassiker kräftig aufwirbeln wird. Es gibt kein Präsidium, keinen Pathologen, keine Spurensicherung, kein Auto, mit dem er zum TATORT fährt. Noch nicht einmal einen Partner hat er an seiner Seite – Cenk Batu geht als Solist auf Verbrecherjagd… Und die Autoren Thorsten Wettcke und Christoph Silber sowie Regisseur Richard Huber bieten mit „Auf der Sonnenseite“ die perfekte Plattform, um sich mit den Besonderheiten Batus vertraut zu machen…
TAGESSPIEGEL


Es gibt sie doch, die Qualität im deutschen Fernsehen. Der neue NDR-TATORT besticht mit einem gelungenen Konzept, dem sehenswerten Schauspieler Mehmet Kurtulus und spektakulärer Ästhetik, die in positivster Art und Weise ans große Kino erinnert.
NETZEITUNG


Endlich mal ein TATORT, der nicht wegen seiner angeblichen Versäumnisse gerügt, sondern für seine filmische Intensität gelobt werden kann… Gutes Timing beweisen Regie (Richard Huber), Kamera (Martin Langer) und Buch (Wettcke/Silber) am Schluss. In einer zugespitzen Zusammenführung deutscher und türkischer Verbrecher trennt sich das Gute vom Bösen. Niemand kommt zu Schaden, Batu ist nicht Bond, obwohl er mit Minikamera arbeitet. Am nächsten Morgen steht auch nur die Nachbarin vor der Tür.
SÜDDEUTSCHE


"Auf der Sonnenseite" verspricht sehr viel: Hier steht zwar noch TATORT drauf, aber inhaltlich ist der neue Krimi aus Hamburg schon eine ziemliche Revolution, die mit vielen TATORT-Sehgewohnheiten bricht. Alles neu in Hamburg, und das ist gut so.
TELESCHAU MEDIENDIENST


Cenk Batu ist eine vielschichtige Figur, von Mehmet Kurtulus glaubwürdig verkörpert. Ein spannender Fall, von Richard Huber überzeugend erzählt. Man kann nur hoffen, dass auch den Zuschauern dieser ungewöhnliche TATORT ohne Präsidium, Partner und Pathologie gefällt.
BLICKPUNT FILM


Regisseur Richard Huber drehte hier einen richtig starken Auftakt für Mehmet Kurtulus, den neuen Hauptkommissar aus Hamburg. Erstmals ist hier ein Ermittler durchgehend verdeckt im Einsatz, was ihn deutlich von seinen Kollegen abhebt und diesem Fall eine noch größere Spannung verleiht. Das schlüssige Drehbuch lieferten Christoph Silber und Thorsten Wettcke. Super!
RP-ONLINE


Mit seiner neuen Rolle gelingt Kurtulus eine überzeugende und spannende TATORT-Premiere, die auf dem Drehbuch von Christoph Silber und Thorsten Wettcke basiert.
DDP

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